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Abb.: Kappillaren sprossen sichtbar in die Netzhaut (Retina) und den Glaskörper hinein.


Diagnostik und Behandlung der Diabetes in unser Praxis

In unserer Praxis betreuen wir Patienten mit diabetischen Veränderungen und anderen Netzhauterkrankungen. Eine Diagnostische Methode zur Früherkennung von diabetischen Gefäßveränderungen im Auge ist die Fluoreszenzangiographie - die Darstellung der Netzhautgefäße mit einem Kontrastmittel. Dabei wird Fluorescein in eine Armvene gespritzt. Die Verteilung der leuchtenden Substanz in den Netzhautgefäßen am Augenhintergrund lässt Gefässveränderungen (diabetische Retinopathie) bereits in einem sehr frühen Stadium erkennen.

Die Standardtherapie ist die Behandlung mit dem Argonlaser, um die Netzhautbereiche gezielt zu veröden, die einen Sauerstoffmangel aufweisen. Dadurch wird - bedingt durch eine Sauerstoffunterversorgung - die Entwicklung neuer minderwertiger Gefässe verhindert. Die Laserbehandlung erfolgt unter Tropfenbetäubung und ambulant. Je früher Gefäßveränderungen erkannt und behandelt werden, umso sanfter ist die Behandlung und umso besser sind die Ergebnisse.

Seit Anfang 2011 bieten wir in unserer Praxis die Intravitrealen Medikamenteneingabe (IVOM) mit Lucentis bei Patieneten mit diabetischer Retinopathie an. Der Wirkstoff Lucentis verhindert die Neubildung pathologischer Netzhautgefäße.

Ursachen der Diabetes und Hochdruck

Diabetes (Diabetes mellitus - “Zuckerkrankheit”) ist eine Stoffwechselkrankheit. Eine zu hohe Blutzucker-konzentration führt zur Schädigung der Gefäße. Die Netzhaut mir ihren feinen Gefäßen bedarf einer besonders guten Durchblutung. Kommt es zu Veränderungen der kleinen Gefäße, wird die Netzhaut nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Bei diabetischen Veränderungen gehen teilweise diese kleinen Gefäße zu und werden undicht. Neue Gefäße von minderer Qualität bilden sich, die sehr viel feiner sind, schneller reißen und zu Blutungen und letztlich auch zu einer Netzhautablösung führen können. Andere Reaktionen sind Netzhautschwellungen und Gefäßausschwitzungen, die das Sehvermögen insgesamt beeinträchtigen.

Netzhautveränderungen sind im Frühstadium völlig symptomlos und werden vom Betroffenen nicht bemerkt. Deshalb sollten selbst beschwerdefreie Diabetiker regelmäßig zum Augenarzt. Werden Netzhautveränderungen nicht behandelt, kann dies bis zur Erblindung führen.

Die nicht-proliferative diabetische Retinopathie: Hier beschränken sich die Gefäßveränderungen auf die Netzhaut. Es kommt zu Blutungen, Aussackungen der Kapillarwände (Mikroaneurysmen), Ablagerungen (harte Exsudate) und Veränderungen der Venen. Zu diesem Zeitpunkt bemerkt der Patient häufig noch keine Beeinträchtigung seiner Sehkraft.

Die proliferative diabetische Retinopathie: Schreitet die Krankheit fort, bilden sich krankhaft neue Gefäße, die aus der Netzhaut in den Glaskörper wuchern. In diesem Stadium ist das Sehvermögen bereits stark gefährdet. Aus den krankhaften Gefäßwucherungen kann es zu Einblutungen in den Glaskörper kommen, die das Sehen stark beinträchtigen. Gleichzeitig können die neuen Gefäße die Netzhaut wie „Zugzeile“ von ihrer Unterlage, der sie ernährenden Aderhaut, ablösen.

Die diabetische Makulopathie: Über die geschilderten Veränderungen hinaus kann eine diabetische Makulopathie auftreten. In diesem Fall ist die Stelle des schärfsten Sehens (Makula) in der Mitte der Netzhaut durch eine Zerstörung der zentralen Sehzellen bedroht.

 
 










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